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  • AutorenbildJörg Stutzriem

Ein Trend nimmt Fahrt auf: Selbst erzeugten Solarstrom im Haus nutzen.

Es gibt bereits zahlreiche Photovoltaik-Anlagen in Deutschland, die das Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom umwandeln. Die Einspeisevergütung für private Anlagen wird aber immer geringer. Das bedeutet, dass es für Hausbesitzer interessanter wird, den auf dem Dach, dem Balkon oder im Garten erzeugten Solarstrom auch selbst zu nutzen. Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten es dafür gibt.

Was ist der Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Einspeisung?

Eigenverbrauch bedeutet, dass der Solarstrom direkt vor Ort im eigenen Haus genutzt wird. Bei der Einspeisung wird der überschüssige Solarstrom dem öffentlichen Stromnetz zur Verfügung gestellt. Der Hausbesitzer erhält dafür eine Einspeisevergütung. Diese beträgt aktuell für Anlagen mit Eigenversorgung bis 10 kWp 8,2 Cent pro kWh. Ist die Anlage größer, sinkt der Wert auf 7,1 Cent pro kWh. Es ist absehbar, dass die Vergütung in den nächsten Jahren weiter sinken wird, daher wird es immer interessanter, den eigenproduzierten Strom gleich selbst zu nutzen.

Wie kann ich meinen erzeugten Solarstrom selbst nutzen?

Eine Möglichkeit besteht darin, den Strom direkt in das Hausstromnetz einzuspeisen. Ein Wechselrichter wandelt den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um undmacht ihn für den Hausgebrauch nutzbar. Dazu sollten allerdings elektrische Geräte wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler während der Produktionszeit des eigenen Stroms laufen oder das Elektroauto muss in diesem Zeitfenster geladen werden. Eine andere Möglichkeit ist das Überbrücken des Eigenverbrauchszeitraums durch Stromspeicher. Dabei wird ein Teil der erzeugten Energie im Stromspeicher gespeichert und bei Bedarf genutzt. So kann ein Haushalt bei Nutzung eines Photovoltaik- und Batteriespeichersystems bis zu 70 % unabhängig vom öffentlichen Stromnetz werden.


Perfekte Kombination: Wärmepumpe und Photovoltaik.

Eine im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen besonders naheliegende Option ist es, die eigene Photovoltaik-Anlage als Stromquelle für die Wärmepumpe zu nutzen. Die Anlage ist übrigens dann am effizientesten, wenn sie fest in Ihre gesamte Haustechnik integriert ist. Nutzt man beispielsweise ein Buderus Heizsystem aus Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher, können alle Komponenten optimal zusammenarbeiten und mit der übergreifenden Energiemanagement-Software die Stromkosten senken. Die komfortable Steuerung über die Buderus App MyEnergyMaster ermöglicht jederzeit volle Kontrolle über den Energieverbrauch. Ergänzt werden kann das System durch die Buderus Wallbox Logavolt WLS11i, welche ebenfalls in das Buderus Energiemanagement eingebunden werden kann


Wenn die Heizung mit der Photovoltaik-Anlage spricht.

Photovoltaik- und Wärmepumpentechnologie sind ideale Partner zur Betriebskostenoptimierung und Reduzierung der CO2 Emissionen. Deshalb bietet auch Buderus komplette Photovoltaiksysteme an, die bei Bedarf durch uns auf Ihre Bedürfnisse ausgelegt werden. Die Verknüpfung zwischen den Buderus Photovoltaiksystemen und den hocheffizienten Buderus Wärmepumpen erfolgt durch den Buderus Energiemanager MyEnergyMaster. Der Energiemanager ist das intelligente Bindeglied unabhängig des eingesetzten Wechselrichters und optimiert den Eigenstromverbrauch und reduziert dadurch zusätzlich Betriebskosten und CO2 Emissionen. Bei PV-Überschuss wird durch den Buderus Energiemanager der überschüssige Strom thermisch im Pufferspeicher und Warmwasserspeicher gepuffert, anstatt ihn für die mittlerweile geringe Einspeisevergütung in das öffentliche Netz zu einzuspeisen. Dies erfolgt durch die Erhöhung der Solltemperatur im Pufferspeicher und Warmwasserbereiter. Ergebnis ist, dass auch nach Sonnenuntergang hierdurch das Haus weiter beheizt und der Warmwasserbedarf gedeckt werden kann. Die Wärmepumpe geht deutlich später in Betrieb und spart dadurch teuren Netzstrom.

Dadurch, dass alles aus einer Hand bis hin zu einer Inbetriebnahme durch Buderus abgestimmt ist, sind alle Schnittstellen bereits im Vorfeld durch Buderus geklärt. Somit steht einem effizienten und optimal aufeinander abgestimmten Gesamtsystem nichts mehr im Wege.

Auch steht der Einbindung der Buderus Wallbox Logavolt WLS11i und kompatiblen Haushaltgeräten wie z.B. Waschmaschinen und Trocknern nichts im Wege.

Sonnenkraftwerk auf dem Dach.

Mit einem abgestimmten Gesamtsystem aus Photovoltaikmodulen von Buderus und passenden Buderus Montageelementen ist eine schnelle und problemlose Montage möglich, auch bei unterschiedlichen Dachformen und Dacheindeckungen. Bei einer entsprechenden Neigung der Photovoltaikmodule sind sie bei normalen Aufstellorten selbstreinigend und garantieren einen gleichbleibenden Stromertrag. Die Größe der Anlage bestimmt, welchen Anteil am Strombedarf Ihrer Wärmepumpe die Sonne decken kann. Planung und Beratung sind dabei entscheidend. Das optimale Verhältnis von Wärmepumpe und Photovoltaik für den Eigenverbrauch ist nämlich immer das Ergebnis einer individuellen Berechnung, in die neben der Heizlastberechnung auch das jeweilige Verbrauchsverhalten des Haushalts einfließt.


Die Photovoltaikmodule von Buderus sind besonders langlebig und hocheffizient für mehr Unabhängigkeit und niedrigere Stromkosten. Abgesichert sind sie durch 30 Jahre Leistungs- und 25 Jahre Produktgarantie (Glas/Glas), denn sie sind besonders robust und langlebig.


In Kombination mit dem Buderus Energiemanager MyEnergyMaster wird aus Photovoltaik-Modulen ein effizientes System, das in Kombination mit einer Buderus Wärmepumpe für kostenoptimierte Beheizung des Wohnraums und eine Reduzierung der Gesamtstromkosten sorgt.

Lassen Sie sich von uns über die Möglichkeiten einer Solaranlage mit Photovoltaik-Speicher im Verbund mit einer modernen Heizanlage von Buderus beraten. So können Sie erfolgreich Ihren selbst produzierten Solarstrom nutzen.




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